{"id":243,"date":"2015-05-23T19:36:17","date_gmt":"2015-05-23T17:36:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/?p=243"},"modified":"2015-06-06T07:17:35","modified_gmt":"2015-06-06T05:17:35","slug":"schafe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/2015\/05\/23\/schafe\/","title":{"rendered":"Schafe!"},"content":{"rendered":"<p>Heute waren wir bei Shepard Tom in Killary bei Leenane im Connemara National Park, am einzigen Gletscher in Irland. Eine wundersch\u00f6ne Landschaft und perfekt f\u00fcr die liebsten Haustiere der Iren, die s\u00fc\u00dfen, trotteligen und wuscheligen Schafe.<\/p>\n<p>Bei Shepard Tom, der bei 50 Cent pro Schafsfell, nicht mehr vom Farmen allein leben kann, haben wir heute zuerst H\u00fctehund Roy dabei zugesehen, wie er 6 Schafe mit unb\u00e4ndiger Freude kreuz und quer \u00fcber die Weide scheucht und am Ende zielgerichtet hinters Gatter lenkt. Und auch dann l\u00e4sst er die 6 nicht aus den Augen. Obwohl Shepard Tom l\u00e4ngst alles im Griff hat. Denn jetzt kommt Teil 2 der Killary Sheep Show &#8211; das Schafe scheren. Das Opferschaf ist schnell ausgemacht und liegt dank der ge\u00fcbten Griffe von Tom nach ein paar Sekunden schon halb auf ihrem R\u00fccken und halb auf ihrem Schafshintern, die Vorderhufe resigniert vor der Brust baumelnd. Shepard Tom z\u00fcckt die Schere und geht manuell zu Werke. Die Maschinen findet er zu brutal, weil sie bis auf die nackte Haut gehen. Dann zu unserer gro\u00dfen \u00dcberraschung fragt er uns, ob wir weitermachen wollen. Wir z\u00f6gern. Die Amerikanerin aus unserer Gruppe macht den ersten Schritt und dann ist nat\u00fcrlich jeder dran. Ich glaube, ich habe kurz gesehen, wie das Schaf, die Augen verdreht. Sie wusste, was ihr bl\u00fcht. Lauter langsame Stadtdilletanten. Damit das Schaf irgendwann aus seiner blamablen Lage entlassen wird und zur\u00fcck zu seinen Schaffreunden kann, \u00fcbernimmt Tom erbarmungsw\u00fcrdig den letzten Rest. Dann geht es zum letzten Teil der Vorf\u00fchrung, dem zumindest von mir sehns\u00fcchtig erwarteten Highlight. L\u00e4mmchen f\u00fcttern. Jeder von uns bekommt eine Babytrinkflasche in die Hand gedr\u00fcckt und drei sehr durstige und zuckers\u00fc\u00dfe L\u00e4mmchen st\u00fcrmen auf uns zu. Dabei sind sie so aufgeregt, dass sie am Ende die H\u00e4lfte der Milch in ihren Gesichtern haben und noch s\u00fc\u00dfer aussehen. Dann ist leider alles vorbei. Ich brauch wohl nicht erw\u00e4hnen, dass die drei L\u00e4mmer und H\u00fctehund Roy jetzt hinten in unserem Bulli sind ;-D<\/p>\n<p>Um uns nach der tollen Schafshow noch ein bisschen irischer zu f\u00fchlen und noch etwas Neues auszuprobieren, gehen wir in das Blackberry im n\u00e4chsten Ort Leenane und bestellen ein Dutzend Austern. Sebastian ist begeistert. Und ich auch.<\/p>\n<p>Danach geht es weiter nach Ennis, denn hier findet heute das bekannte Folkmusic Festival Fleadh Nua statt. Leider kriegen wir nicht viel davon mit, denn so richtig los geht es erst um 9 Uhr Abends. Zu sp\u00e4t f\u00fcr uns, denn bei Ennis gibt es f\u00fcr uns keine \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit. Dennoch in 3 Bars wird schon ordentlich gefiedelt. Wir setzen uns in eine und bestaunen die Leichtigkeit mit der die 8 Musiker ohne Absprache und Noten so bezaubernde Musik machen. Mindestens die H\u00e4lfte der Instrumente kennen wir \u00fcbrigens nicht. Genug gestaunt. Jetzt geht es zur\u00fcck zum wilden Atlantik zur Milltown Malbay bei den Cliffs of Mohair.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute waren wir bei Shepard Tom in Killary bei Leenane im Connemara National Park, am einzigen Gletscher in Irland. Eine wundersch\u00f6ne Landschaft und perfekt f\u00fcr die liebsten Haustiere der Iren, die s\u00fc\u00dfen, trotteligen und wuscheligen Schafe. Bei Shepard Tom, der bei 50 Cent pro Schafsfell, nicht mehr vom Farmen allein leben kann, haben wir heute [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":242,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false}}},"categories":[3],"tags":[13,12],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/wpid-imag0776.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/s7wpYr-schafe","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/243"}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=243"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/243\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":247,"href":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/243\/revisions\/247"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/242"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=243"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=243"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.freitagabeins.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=243"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}