Hej Sverige, die Potsdamer kommen

Schweden 2018 · Teil 1

Schon bevor Jette meine Bauchbewohnerin wurde, war klar, dass wir in der Elternzeit einen ganz langen Bulliurlaub machen wollen, mindestens 6 Wochen. Eine Tour durch Schweden, alles andere ist uns zu heiß im Juli und August oder der für mich noch verbotene Wein zu lecker.

Wir haben einen neuen Bulli gekauft, 4 Probenächte in Brandenburg absolviert, die große Matzecampingshow besucht, Listen über Listen angelegt, Pakete voller Zubehör und Helferchen besorgt. Besser vorbereitet kann man kaum in einen Urlaub starten. Dachten wir.

4 Tage vor der Reise haben wir dann festgestellt, dass Jette nicht unbedingt einen Campinghochstuhl, wohl aber einen Reisepass braucht. Zum Glück ist Potsdam nicht Berlin und es ging alles piepeleinfach und schnell.

Die nächste Herausforderung – Packen. Drei Tage vor der Reise haben wir angefangen. Der Prinz hat unzählige Kisten nach unten geschleppt. Ich dachte schon, Jette und ich müssen auf dem Dach mitfahren. Aber für einen ehemals leidenschaftlichen Tetrisspieler entsprechen der T6 und unsere Sachen wohl gerade mal Level 5. Dennoch das Packen war die Hölle. Das meiste haben wir natürlich erst am Tag der Abfahrt eingepackt und so ein Baby braucht einfach viel zu viel Spezialzeug. Als wir zwei Stunden später als geplant abgekämpft im Bulli saßen und nur noch die nötigsten Worte wechselten, stand fest, dass wir die Zahnpasta vergessen haben und ein Campingurlaub unter 5 Wochen Urlaub einfach keinen Sinn macht.

Zum Glück, können wir uns erst mal bei einer tollen Sommerparty in Oranienburg erholen und werden am nächsten Tag mit Frühstück bei Roger und Kerstin, Mittag und Kaffee bei Oma Rosemarie aufgepäppelt und mit ordentlich Restekuchen für die ersten Urlaubstage versorgt.

Von Wittstock aus geht es dann endlich los in Richtung des blau-gelben Ziellandes. Eine sehr kurze Wartenacht verbringen wir noch in Warnemünde. Vorher gibt es Fischbrötchen und für Jette das erste Mal Meer. Um 5 Uhr am nächsten Morgen geht der Wecker, die Fähre nach Trelleborg wartet.

5 thoughts on “Hej Sverige, die Potsdamer kommen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert